Grundschule Jettingen-Scheppach belegt bei Schulinnovationspreis isi DIGITAL 2022 den ersten Platz

Die Grundschule Jettingen-Scheppach hat beim Schulinnovationspreis isi DIGITAL 2022 den ersten Platz aller bayerischen Grundschulen erreicht.
Der Innovationspreis geht an Schulen, die bei der digitalen Bildung innovative Konzepte erarbeitet und in der Praxis erprobt haben. Die Bayerische Kultusstaatssekretärin Anna Stolz lobte das herausragende Engagement der Schulen „Neben den pandemiebedingten Zusatzaufgaben haben Sie Innovationsgeist und Kreativität bewiesen, haben neue Akzente bei der digitalen Bildung gesetzt und praxistaugliche Antworten gefunden, wie digitales Lehren und Lernen optimal gelingen kann – bei der Unterrichtsgestaltung, bei der individuellen Förderung oder bei der Kommunikation mit den Eltern“, sagte Anna Stolz.


Andreas Spatz, Schulleiter der Grundschule Jettingen-Scheppach, freut sich über die Auszeichnung: „Digitale Medien sind ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen pädagogischen Arbeit. Unsere Vision einer technologieunterstützten Lernumgebung beinhaltet, dass das iPad als zusätzliches Arbeitsmittel immer dann zum Einsatz kommt, wenn es im Vergleich zu den klassischen Medien neue, mehrwertige Lernerlebnisse ermöglicht.“ Die Schüler sollen dabei Kompetenzen erwerben, die für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert erforderlich sind. „Unser ganzheitlicher und nachhaltiger Ansatz hat sich als richtig erwiesen. Ich freue mich sehr über diese tolle Auszeichnung.“
Überzeugt hat die Grundschule Jettingen-Scheppach mit ihrem digitalen Motto: „KidZ“ – Kompetent in die Zukunft.


Bereits im Schuljahr 2016/17 machte sich die Grundschule auf den Weg in das digitale Zeitalter. Dazu wurde ein umfangreiches Konzept ausgearbeitet. Den Schülerinnen und Schülern soll so viel Medienkompetenz mit auf den Weg gegeben werden, dass sie selbstbewusst, kritisch und kompetent mit den neuen Medien umgehen können.


In einem ersten Schritt wurden die Klassenzimmer mit entsprechender Technik ausgestattet. Zeitgleich wurden über eine Kombination von ganztägigen Fortbildungen mit professionellen Trainern, zahlreichen Fortbildungsangeboten und kollegialem Praxisaustausch die Lehrkräfte befähigt, mit der Technologie umzugehen und diese sinnvoll und gewinnbringend einzusetzen.


Individualisiertes, kreatives, kritisches und kooperatives Arbeiten sollte jederzeit möglich sein. Dies hatte zur Konsequenz, dass jedem Kind ein eigenes Endgerät als zusätzliches Arbeitsmittel zur Verfügung stehen sollte. Unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit sollte jeder Schülerin und jedem Schüler im Rahmen einer 1:1 Ausstattung ein eigenes iPad samt Pencil von der Schule gestellt werden; dies konnte im Januar 2020 durch eine Komplettfinanzierung der Marktgemeinde Jettingen-Scheppach realisiert werden. Die Anbindung an das Glasfasernetz und der Einsatz eines MDM-Systems waren weitere Schritte.


Im Moment werden die Klassenzimmer zu Lernräumen umgestaltet. Diese sind von Offenheit und Transparenz geprägt und laden zur Begegnung, zum Austausch und Gespräch miteinander ein. Der Wechsel zwischen Präsentationsphasen, Stationenlernen und Partner- oder Gruppenarbeit ist jederzeit möglich. Die ständige Verfügbarkeit der Endgeräte als zusätzliches Arbeitsmittel ermöglicht einen spontanen, situationsgerechten und individuell differenzierten Einsatz.


Derzeit arbeitet die Schule an einem interaktiven Curriculum mit Unterrichtsszenarien, auf welches online zugegriffen werden kann.
Für Kinder, Lehrkräfte und Eltern ist es inzwischen Alltag, dass jeder seinen eigenen, auf ihn abgestimmten Weg in einer vorbereiteten Lernumgebung gehen darf. Dabei ist es dem engagierten Kollegium unter Einbezug vielfältiger externer Partner wichtig, den Schulentwicklungsprozess voranzutreiben und umzusetzen. Die Schule nutzt ihre optimalen Rahmenbedingungen und ist für jedes Kind ein wichtiger Lern- und Lebensort. So begleitet das Tablet jeden Lernenden von Beginn der Grundschulzeit. Dank eines überlegten, pädagogischen Konzepts ist es so möglich, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit zu begleiten und dabei in seiner individuellen, eigenverantwortlichen Lernentwicklung mit gezielten Angeboten zu fördern bzw. zu fordern. Gemeinschaftliches Arbeiten kommt dabei nicht zu kurz und unterstützt die Kinder in ihrer Motivation für ein lebenslanges, nachhaltiges Lernen. Der erste Platz ist mit je 5.000 Euro dotiert.


„Ich gratuliere der Grundschule Jettingen-Scheppach herzlichst zu dieser Auszeichnung“, sagt Landrat Hans Reichhart. „Der Landkreis Günzburg ist schon jetzt digitaler Vorreiter. Mit dem Zweckverband Digitale Schulen Landkreis Günzburg haben wir schon vor Jahren den wichtigen und notwendigen Grundstein für die digitale Bildung im Landkreis gelegt. Diesen Weg werden wir weitergehen, um unsere Kinder und Jugendlichen optimal auf die Anforderungen einer digital ausgerichteten Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.“

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